Wir Imker müssen uns zu Wort melden.

Im letzten Jahr führte das heftige Unwetter im Mai für uns persönlich zu einer bisher nie gekannten Katastrophe. Wassermassen mit rotem Schlamm und Maiskörner vom frisch eingesähten Feld ergossen sich in unseren Keller.

Schwer nachzuvollziehen, wie plötzlich in dieser Hanglage das bisherige Grünland in einer Nacht und Nebelaktion umgebrochen wurde und ein Maisfeld entstand.

Wir haben mit dem Landwirt, der nun das Feld bestellt, über das Problem gesprochen und sind sehr erfreut, dass er jetzt in dem gefährlichen Bereich als “natürliche Barriere” einen breiten Blühsteifen angelegt hat.

Als weiteres Beispiel, dass persönliche Ansprache helfen kann:

Der städtische Bauhof wollte im März !!! diesen Jahres 2 voll in der Blüte stehende Weidenbäume fällen. Durch Intervention und Ortsbesichtigung mit dem zuständigen Verantwortichen der Stadt, konnten die Bäume durch einem gezielten Rückschnitt (aber erst nach der Blüte !) “gerettet” werden.

Das gleiche trifft auch zu beim Thema „Spritzen“. Wir müssen die Landwirte ansprechen! Siehe dazu auch den letzten Bienenbrief vom Mayen.

Wenn wir als Imker etwas erreichen wollen, müssen wir nicht auf eine “Großlösung” warten, jeder muß aktiv werden, beginnen!

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